Freitag, 1. April 2011

Juhu!

Meine Lieben. Nun wirds ernst. Ein Traum geht in Erfüllung. Am 4.4. eröffne ich mein kleines, feines Beizli. Gefeiert wird am 9. und 10. April jeweils ab 11.00 Uhr. Ich freue mich auf viele, viele Gäste. Lets rock.


Restaurant Chriesihoger, Chriesihogerweg, 8103 Unterengstringen.

Montag, 21. März 2011

Lammragout und weiss welche Weine bestellen

Leider bin ich heute ein «bisserl» spät dran mit Kochen. Das hat natürlich einen Grund. Ein schatziger Arbeitskollege hat 9 Flaschen Wein mit auf die Redaktion gebracht und freundlicherweise haben sich ein paar Kollegen und Mädels inkl. meine Lieblingschefs :-) bereit erklärt, mit mir zusammen diese zu degustieren. Ich wollte spüren, was denn so die Mehrheit fein findet und wünscht. Ich bin um einiges weiser geworden. Denn eins ist gewiss: es ist nicht unbedingt der Wein der Beste, welcher mir persönlich schmeckt und meine Sinne beflügelt.

Nun «schnötterlet» ein herrliches Lammragout mit Curry auf dem Herd. Dazu serviere ich gedünsteten Reis und Blumenkohl. Ja, ich weiss, vor 21.30 ist das Nachtessen nicht beriet, dafür weiss ich jetzt, welche Weine ich unter der grossen Auswahl (ich war natürlich auch 2x an der Expovina-Weinmesse) bestelle :-). Ein Schritt weiter... und das tut gut.

Sonntag, 20. März 2011

Poulet diavolo mit viel Gemüse

Meine Lieben

Lange ist es her. Nach einem Monat wunderschönen und wilden Ferien in Westafrika (Senegal) bin ich wieder zurück. Über die kulinarischen Highlights :-) der Senegalesen berichte ich euch gerne ein andermal, denn da habt ihr nicht viel verpasst.

Für alle, die es noch nicht wissen - in knapp zwei Wochen eröffne ich meine kleine Beiz. Ich werde euch ab jetzt jeden Tag auf dem Laufenden halten, was da so alles abgeht. Denn meine Nerven, gibt das viel zu tun. Bierlieferant auswählen, Weine aussuchen und bestellen, die Küche umbauen (macht mein Liebster), sich Gedanken zu den Speisen machen, die ich anbiete, Preiskalkulationen durchführen, Logo kreieren, Geschirr kaufen... usw..

Da ich vom Fotoshooting für meine Einladungskarte immer noch extrem viel Gemüse habe, gibt es heute ein «Poulet diavolo» (das heisst herrlich rassig gewürzt und im Ofen gebacken) und dazu gebratene Auberginenscheiben, kleine Cherrytomaten in Balsamicoessig gedünstet, ein Blumenkohl am Stück überbacken mit etwas Käse und panierte ganze Champignons.

Montag, 10. Januar 2011

Basisch

Zwei männliche Kollegen haben mich heute sehr beeindruckt. Sie haben mir erzählt, dass sie ihren Vorsatz im neuen Jahr umsetzen wollen und sich nun basisch ernähren. Sie möchten ihren Körper entsäuern. Interessant! Doch was heisst basisch und säurebildend? Es bedeutet, dass wir unseren Körper wieder in einen ausgeglichenen «ph-Wert» bringen, was natürlich unserer Gesundheit dient und auch unserem Gewicht. Den ph-Wert kann man übrigens mit einem kleinen Papierstreifen über den Urin messen (gibt es in der Apotheke).

Als basisch gelten Lebensmittel, wie Rosenkohl, Wurzelgemüse, Kartoffeln, Rettich, Kohlräbli, Rüebli, Sprossen frische Gurken, oder Früchte wie Limetten und Zitronen :-), Tomaten, Avocados usw. Es gibt Lebensmittel, die man hin und wieder geniessen darf, und solche, die man absolut meiden sollte, da sie stark säurebildend sind. Hierzu zählen Fleisch, Meeresfisch, Geflügel, Eier, Milchprodukte, Brot, Gebäck, Süssigkeiten, Kaffee und natürlich Alkohol.

Ich habe vor etwa drei Jahren eine Geschichte zu diesem Thema gemacht und war schon damals vom Säure-Basen Haushalt in unserem Körper fasziniert. Also nichts wie los und den Artikel von damals suchen und im Internet die neusten Erkenntnisse dazu recherchieren.

Eigentlich wollte ich mir heute ja eine «Spanische Tortilla» machen, doch nach all den Infos zu Säure-Basen habe ich nun doch die Eier weggelassen und esse jetzt ganz normale gebratene Kartoffeln (in kaltgepresstem Olivenöl) mit ein paar gedünsteten Zwiebeln.

Sonntag, 9. Januar 2011

Thai Lamm mit Zitronengras

Die Wände meiner Wohnung sind strahlend weiss, wir beide todmüde, aber unser Nachtessen zum Tatort war eine wahre Freude. Ich habe heute ein thailändisches Lammcurry mit Schlangenbohnen, Erbsli-Auberginen, den runden, kleinen Auberginen viel Zitronengras, Galgant und Kaffirblättern mit Kokosmilch gekocht. Dazu Jasmin Reis. Das Essen war einfach herrlich erfrischend nach dem doch strengen Maltag heut:-)

Euch allen eine feine und gute Nacht.

Samstag, 8. Januar 2011

Leberli und Nierli vo de Wildsau

Hello zäme

Was für ein Tag. Ich kam heute Mittag von einem Geburtstag aus dem Rheintal nach Hause. Zuerst einkaufen und dann alles vorbereiten, putzen, wegräumen, Nägel rausziehen, Löcher stopfen, so dass Simi mit den Vorbereitungen zum Malen beginnen konnte. Denn er musste Küche, Bad und Gang abdecken und startklar machen, dass er morgen alles neu streichen kann. Ach, das wisst ihr ja gar nicht: Meine Wohnung wird spätestens so alle anderthalb Jahre frisch gestrichen. Vor allem die Küche, die hat es wegen der vielen Kocherei immer sehr nötig. Ausserdem hatte ich auch noch meinen Waschtag. Doch das alles will ja nicht heissen, dass es kein feines Nachtessen gab.

Ich habe euch ja gar nicht erzählt, dass mir mein Liebster letzte Woche anrief und mit Stolz erzählte, dass er jetzt im Besitz einer Wildsau sei:-)! Einer richtigen Schweizer Wildsau. Noch schnell eine Hintergrundinformation: Die Wildsau wurde von einem erfahrenen Wildhüter geschossen, da es im Fricktal viel zu viele Wildsäue gibt und sie viel Schaden anrichten.

Tja, sie, die Wildsau, muss noch ein bisschen abhängen (etwa eine Woche) - bevor wir sie zu Terrine, Pfeffer, Schlegel usw. verarbeiten. Ausser dem Wildsau-Leberli und dem Nierli, dass gab es dann eben heute zum zNacht  mit einer feinen Rösti dazu. Die Leber von einer Wildsau schmeckt um einiges rezenter wie die eines Kälbchens. Eine wahre Gaumenfreude.

So und jetzt trinken wir noch ein Glaserl Wein und freuen uns schon auf den morgigen Tag. Bestimmt werde ich bei jedem Pinselstrich rufen: «Meingott isch da grüsig und höchschti Zit, dass da endli gmolet wird»! Aber eins ist klar, trotz weisser Wände, morgen wird wieder gekocht :-)

Donnerstag, 6. Januar 2011

Kokos-Limettensuppe

Am Morgen hatte ich ein Fotoshooting zum Thema Thailändische Küche für die Frische Seiten im Migros Magazin. Für diese Aufträge hat es meist immer etwas zu viel von den Zutaten, die wir dann fotografieren. Ich konnte Lemongras, Chilischoten, Galgant, Kaffir-Limettenblätter und ein paar Thai-Auberginen mit nach Hause nehmen. Und da ich heute allein daheim bin, ist so eine Kokos-Limettensuppe genau das Richtige. 

Die Galgantwurzel müsst ihr in hauchdünne Scheiben schneiden. Das Zitronengras der Länge nach halbieren und quetschen. Die Kaffirblätter-Limettenblätter reissen und ebenfalls quetschen. All diese Zutaten koche ich in Kokosmilch (etwa 4 dl) auf. Nach 30 Minuten entferne ich Galgant, Kaffirblätter und das Zitronengras. Ich würze das Süppchen mit wenig Zucker, Salz, ein bisschen Fischsauce, dem Saft einer frischen Limette und einer entkernten roten Chili in feine Streifen geschnitten.

Je nach Gusto könnt ihr die Suppe vor dem Servieren mit Korianderblättchen garnieren. Dieses Süppchen ist sehr erfrischend und nützt bei mir sogar bei verstopfter Nase :-).

Montag, 3. Januar 2011

Suure Mocke

Der Christbaum ist abgeräumt und der Parkettboden von all den fallenden Nadeln befreit. Da gab es aus Zeitgründen heute zum zNacht nur Brot, Wurst und Käse. 

Über die Feiertage haben wir zünftig eingekauft und da ich auf keinen Fall möchte, dass das herrliche Stück Fleisch verdirbt, habe ich die Rindsschulter schon mal in Beize eingelegt. 

Für die Beize brauchts es:
Etwa 700 g Rindfleisch am Stück (Huft oder Schulter)
1 Rüebli
1 schönes Stück von einer Sellerieknolle
1 halber Lauchstängel
1 grosse Zwiebel
2 bis 3 Knoblauchzehen
6 Wachholderbeeren
Korianderkörner
2 Gewürznelken
2 Zweiglein Thymian
2 Lorbeerblätter
5 dl Rotwein 
2 dl Rotweinessig

Nun müsst ihr das Gemüse putzen und in Stücke schneiden und mit der Rindsschulter zusammen mit den Gewürzen in eine grosse Schüssel geben und mit dem Wein und dem Essig alles übergiessen. Die Schüssel zudecken und das Fleisch während 5 bis 8 Tagen täglich einmal wenden. Wie weiter verrate ich euch dann, wenn ich den Suure Mocke verarbeite.

Übrigens in den Koch-Bänden «Bäuerinnen und Landfrauen kochen» hat es tolle, einfache Rezepte zum Nachkochen. Das Rezept für den Suure Mocke ist aus dem Kochbuch der St. Galler Landfrauen.

Sonntag, 2. Januar 2011

Hackbraten mit Bratkartoffeln

Das Ämmitaler Lammvoressen gestern
war echt wunderbar und ich empfehle euch, es bald mal auszuprobieren.

Am Nachmittag war ich beim Geburtstagsfestle von meinem Schwesterherz. Es gab Süsses, Salziges, feine Pizza und italienische Antipasti vom Schwiegermami. Genug für alle.

Bei uns gibt es zum z'Nacht jetzt einen «Hackbraten a la Söni» mit viel frischen Kräutern, gedünsteten Zwiebeln, zerdrücktem Knoblauch, Speckwürfeli, Brät und einem in Milch ausgedrückten Stück Zopf. Dazu Bratkartoffeln und als Vorspeise einen knackigen Eisbergsalat. Schönen Abend wünsch ich.

Samstag, 1. Januar 2011

Ämmitaler Lammvoressen

Liebe alle

Zuerst mal ein wunderschönes und glückliches Neues Jahr mit vielen schönen Momenten. Lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen. Im Oktober wurde mir meine kleine Fotokamera geklaut bzw. ich habe sie verloren. Und mit der grossen Kamera meines Liebsten zu fotografieren war nicht unbedingt mein Ding :-)! Tja das Christkindli hat mir jetzt eine kleine handliche Sony-Kamera gebracht, damit ich wieder bloggen kann - mit Bild.

Als Vorspeise gibt es heute ein herrliches Gemüsesüppchen und dann ein Ämmitaler Lammvoressen mit Safran und Kartoffelstock.

Hierfür braucht ihr eine Schulter vom Lamm (wenn möglich ohne Knochen - 700 g). Ich habe das Fett etwas weggeschnitten. 6 dl Fleischbrühe, Zwiebel bespickt (mit 2 Gewürznelken und 1 Lorbeerblatt). Die Fleischbrühe zum Kochen bringen, das in Würfel geschnittene Fleisch dazugeben. Die bespickte Zwiebel und ein ganzes aber geschältes Rüebli beigeben und zugedeckt auf kleinem Feuer etwa 60 Minuten kochen. Den Schaum mit einer Kelle abschöpfen. Zwiebel und Karotte entfernen. Zirka 25 g Mehl mit 3 dl Weisswein gut verrühren und beigeben. Etwas eindicken lassen. Ein Eigelb mit 2 dl Rahm verquirlen, etwas heisse Sauce dazugiessen, dann zurück in die Pfanne geben und etwa 15 Minuten nochmals leise köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und 2 Säckli Safran abschmecken. Mit Kartoffelstock oder breiten Bandnudeln servieren.

Sonntag, 21. November 2010

Entrecote mit Sauce Bernaise

Hello zusammen

Das Geburtstagsessen mit meinem Liebsten war also formidabel :-) Ach ja, und meine Diplomfeier lustig und natürlich waren wir alle stolz, als wir dann das Diplom in der Hand hatten. So richtig stolz! Nach einem Jahr Lernerei darf das auch sein, oder?

So eine Sauce Bernaise zu einem schönen Stück Entrecote habe ich schon ewiglich nicht mehr gemacht. Doch zurück zu der Köstlichkeit, die es heute gibt: Sauce Bernaise!

Aber diese Sauce ist schon eine kleine Herausforderung: 
Ihr müsst eine Schalotte schälen und fein hacken. Einen guten Deziliter Weisswein oder Prosecco in ein kleines Pfännlein geben, die Schalotten beigeben, mit 3 EL Estragonessig, oder 1-2 TL getrockenetem Estragon, 4 Pfefferkörner, 1 Loorbeerblatt, 2 Nägeli und 2 TL Kalbsfond aufkochen. Die Flüssigkeit auf 4 El reduzieren. Die reduzierte Sauce dann absieben und zur Seite stellen. Drei Eigelb über einem siedenden Wasserbad (bitte nicht kochend) cremig rühren. 100 g Butter  bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Diese dann nach und nach zum Eigelb unterrühren. Denn Schalottensud mit Salz und Pfeffer abschmecken, nochmals 1 TL Estragon unter mischen und alles unter ständigem Rühren zugeben und zum rosa gebratenen Fleisch servieren.

Tipp: Das Eigelb müsst ihr genau an dem Kochpunkt zur Rose rühren. (Original Kochjargon :-)) Das heisst, ihr taucht einen flachen Holzlöffel in die Sauce, bläst drein und es ergibt sich ein Rosenmuster. Dann ist die Eigelbmasse gelungen. Achtung zu viel Hitze und ihr habt ein Rührei... hier ist wirklich Präzission gefragt.




Donnerstag, 18. November 2010

Rehmedaillons auf Pfefferrahm, Spätzle und Rotkraut

Morgen hat mein Liebster Geburtstag. Ich bin aber morgen Abend an die Diplomfeier meiner jährigen Ausbildung eingeladen und darf mein Diplom als Wirtschaftsfachfrau entgegennehmen. Aus diesem Grund koche ich eben heute was Besonderes für meinen Schatz. Es gibt Rehmedaillons auf Pfefferrahm mit selbstgemachten Spätzle und Rotkraut.

Rezept Rehmedaillons auf Pfefferrahm:
Ihr müsst das Filet in geschrotetem Pfeffer wälzen und in Butter von allen Seiten schön gleichmässig anbraten. Dann das Filet bei etwa 80 Grad in den Backofen schieben und etwa 20 Minuten ziehen lassen.

In der Bratpfanne eine fein gewürfelte Schalotte glasig dünsten. Mit etwas Wildfond ablöschen und 2 dl Vollrahm dazugeben. Die Sauce so lange leise köcheln lassen, bis sie sämig ist. Mit einem Teelöffel weissem Pfeffer, Salz und einem Schuss weissem Portwein abschmecken. Das Filet aus dem Herd nehmen, etwas salzen und in 2 cm dicke Medaillons schneiden; auf dem Pfefferrahm mit Spätzle und Rotkraut servieren.

Mittwoch, 3. November 2010

Pasta mit Parmigiano

Gestern war eine Freundin bei mir. Mal wieder plaudern und natürlich fein essen. Und, da sie Pasta über alles liebt hab ich sie natürlich mit einer solchen verwöhnt.

Für die Sauce dünstet ihr ein kleines Zwiebelchen fein gehackt, mit einem ebenso fein geschnittenen Knoblauch etwas an. Dann gebt ihr frische, geputzte Champignons in Streifen geschnitten und getrocknete - ebenfalls in Streifen geschnittene Tomaten - dazu und dünstet alles ganz leise an. Mit Kräutersalz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle abschmecken.

In einem Pfännchen daneben habe ich Speckstreifen knusprig angebraten. Und natürlich in einem anderen Topf die Spaghetti al dente gekocht. Die Nudeln abgiessen und mit einem Hauch von Butter verfeinern. Die Sauce unter die Spaghetti mischen und oben drauf die gebratenen Speckstreifen legen. Mit frisch geriebenem Parmiggano bestreuen.
Da sag ich nur - einfach, aber so fein :-)!

Sonntag, 31. Oktober 2010

Grumolo delle Abbadesse

Letzte, oder vielleicht war es auch vor zwei Wochen, habe ich im DRS 3 einen Bericht über den speziellen Reis «Grumolo delle Abbadesse» gehört. Dies muss anscheinend der beste Risotto Reis sein, den es gibt und er soll nicht zu verkochen sein :-).

Ja und gestern war ich mit einer lieben Freundin an einer Hochzeitsmodeschau im Sihlcity. Ich bin Trauzeugin und da muss man eben mitgehen.

Tja, irgendwann war die Show vorbei und ich hatte genügend Zeit, noch fürs Wochenende einkaufen zu gehen. Natürlich habe ich den speziellen, einzigartigen Risotto Reis sofort gepostet. Den gibts eben nur im Coop. Und im Sihlcity hats einen solchen.

Auch klar, habe ich heute natürlich diesen Super-Risotto ausprobiert, mit eingelegten Steinpilzen ein absolutes Träumle. Dazu ein Aargauerbraten, rassig gewürzt mit Dörrpflaumen. Schön, ist es zu geniessen. Den Reis kann ich euch nur empfehlen. Hammer!

Samstag, 30. Oktober 2010

mal wieder spät

Sorry, ihr Lieben. Ich habe meinen Fotoapparat seit Donnerstag ausgeliehen und bekomme ihn erst am Montag wieder zurück. Darum gibt es heute leider keine Fotos von all den Köstlichkeiten. Ja, ich gebe zu, wir waren mal wieder etwas spät dran mit kochen :-)! Zur Vorspeise habe ich eine «Tre colore» Tomaten Suppe mit Rahm und etwas Gin gemacht. «Tre colore», weil ich noch gelbe und rote Tomaten auf meinem Balkon ernten konnte, die in meiner Küche nachgereift sind. Grüne Tomaten habe ich auf dem Markt gekauft und auch die wollen verarbeitet werden. Danach gab es einen herrlichen grünen Bio-Blattsalat und als Hauptspeise Bison Entercote (habe es Stunden lang mariniert). Dazu frische Nüdeli, mit Rosenkohl.

Ja, und jetzt sitzen wir dann gleich gemütlich bei feinstem Käse, Birnenbrot und einem Glas Rotwein zusammen und lassen den Samstagabend ausklingen. Ok, ihr denkt euch vielleicht - so gemütlich kann das ja nicht sein, denn die ist ja grad am Bloggen - doch mein Liebster macht gerade den Abwasch und die Küche sauber:-). Was habe ich auch für ein Glück. Ein wunderbares Wochenende wünscht euch allen «Sonja kocht und geniesst.»

Montag, 25. Oktober 2010

für 31 Personen

Ich nochmals. Das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Letzten Freitag haben mein Liebster und ich für 31 Sportkollegen in ihrem Club gekocht. Da ich die Küche nicht kannte, habe ich fast alles in meinem kleinen Küchlein daheim gerüstet, paniert, vorbereitet und bereitgestellt.

Zur Vorspeise gab es lauter kleine Leckereien, wie Minihacktätschli mit meiner selbstgemachten Chili-Mango-Sauce, Blinis mit Geissenkäse und einem Tüpfli Honig, gefüllte Datteln mit Pfefferkäse und Sellerie-Kaviar Canapes. Dann servierten wir einen Kopfsalat mit kräftig angebratenen Speckstreifen. Danach eine selbstgemachte Kürbissuppe mit Curry. Dass ich nicht die beste «Servierdüse» bin, das ist mir - und auch meinen Freunden - bestens bekannt. Denn mit drei Tellern zwischen den Stühlen zu balancieren ist nun wirklich nicht mein Ding. Aus diesem Grund musste mein Liebster dran glauben und den Suppen-Service übernehmen. Das kam dann aber auch gut.

Als Hauptspeise haben wir 72 Kalbswienerschnitzel goldgelb gebraten (fünf Bratpfannen waren gleichzeitig im Gebrauch) und dazu einen Kartoffelgratin mit frischen grünen Bohnen und Rüebli serviert. Ich musste feststellen, dass wenn 31 Personen quasi gleichzeitig essen wollen, kann es für einen Moment doch eher stressig werden. :-)!

Zum Dessert überraschten wir die Sportler mit kleinen Marronigugelhüpfli, einer Schoggicreme mit klein geschnittenen Weissweinbirnen und einem fantastischen Käsebuffet.

Der Abend ist gelungen, alle waren zufrieden und auch satt und wir zwei sind dann nudelfertig um 3.00 Uhr morgens ins Bettle gefallen. Eine tolle Erfahrung!

Safranrisotto und Wienerschnitzel

Gestern hatte ich leider keine Zeit mehr, um noch zu bloggen. Wir waren etwas spät dran mit Kochen und wie immer sonntags - war Tatort angesagt. Doch der zNacht war fein. Es gab butterzarte Wienerschnitzel und dazu einen fantastischen Safranrisotto, den ihr bei Gelegenheit ausprobieren müsst.

Zutaten für den Risotto:
1 Esslöffel Olivenöl
1 grosse Tasse Risotto Reis - ich verwende immer den Riso Ticinese
1 mittlere Zwiebel fein gehackt
2 dl trockenen Weisswein
5 dl Gemüsebouillon erwärmt
2 Brieflein Safranpulver

Zubereitung: Das Olivenöl in der Pfanne heiss werden lassen und die fein gehackte Zwiebel dazugeben, kurz andünsten, dann den Reis beigeben und kurz glasig dünsten. Mit dem Weisswein ablöschen. Nach und nach die warme Gemüsebouillon und den Safran zugeben, gut verrühren, und zudecken. Ungefähr 20 Minuten leise köcheln lassen. Immer wieder umrühren. Am Schluss etwa 150 g frisch geriebenen Parmesan unterrühren und nach Belieben mit etwas Kräutersalz abschmecken.

Ich schreibe fürs Migros Magazin gerade über Kartoffeln. Aus diesem Grund mache ich mir heute Gschwellti mit verschiedenem Käse und Kräuterquark. Einfach aber so guet!

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Gulasch und Spätzle mit Rezept

... und zur Vorspeise gibts einen feinen Ruccola Salat mit gebratenen Speckstreifen und lauwarmen Eierschwämmli. Das Rezept für das Gulasch könnt ihr auf meinem Blog vom 23. November 2009 nachlesen.

Heute verrate ich euch, wie ich die Spätzle mache:
Ihr braucht 450 g Mehl, 1 Prise Salz, 4 Eier, etwas mehr als 1/4 Liter Milch. Die Zutaten alle gut mischen, bis ein schwer reissender Teig entsteht. Und bitte nicht mit dem Mixer arbeiten, denn richtig gute Spätzle werden mit einer Holzkelle kräftig zu Teig geschlagen. Ihr könnt eventuell noch ein bisschen Milch dazugeben, falls ihr merkt, dass der Teig zu fest ist. Dass der Teig schön luftig wird dürft ihr noch einen Sprutz Mineralwasser mit «Blötterli» dazugeben und den Teig nochmals gut schlagen - er sollte Blasen werfen.

Die Spätzle mit dem Knöpflisieb ins kochende Salzwasser drücken. Sobald sie auf der Oberfläche schwimmen sind die Spätzle fertig und ihr könnt sie absieben. Mit etwas schäumender Butter übergiessen und zum scharfen Ungarischen Gulasch servieren. Fantastisch.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Apfel-Zimtflade

Hallo zusammen

Ich habe jede Menge Äpfel aus dem Garten einer guten Freundin bekommen. Einen grossen Teil musste ich heute verarbeiten. Die Apfel-Zimtwähe - oder Fladen - wie ich sage - gibts als Dessert.

Zudem habe ich noch sechs Gläser mit Apfelschnitzen und fünf mit himmlischem Apfelmus eingemacht. Meine Schwester wird ganz bestimmt Freude haben, wenn sie hier liest, dass es wieder feinstes selbstgemachtes Öpfelmues gibt :-)!

Zum zNacht hole ich noch einmal ein bisschen den Spätsommer auf den Teller. Im Backofen brutzeln vier Pouletschenkeli an einer mediterranen Sauce mit schwarzen Oliven, grob geschnittenen Peperoni, vielen frischen Kräutern und gewürfelten Tomaten. Dazu serviere ich Thymian-Kartöffelchen.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Kaninchenrückenfilet an Senfsauce...

... und dazu gibt es herrliche selbst-gemachte «Gnocchi romaine» und natürlich frische Eierschwämmle (die waren im Angebot in der Migros). Da konnte ich nicht widerstehen.

Gestern Abend habe ich den besten Polenta meines Lebens gemacht und zwar mit Vollkorn Polentagries aus Hartmais, angebaut im Tessin. Göttlich sag ich euch, auch wenn ich eine Stunde lang am Rühren war :-)! Den Rest des Polentas habe ich zu einer Wurst geformt und in eine durchsichtige Haushaltfolie eingepackt. Und drum gibt es heute «Gnocchi romaine».

Nun aber zurück zu den Kaninchenfilets: Diese müsst ihr in 2 Zentimeter grosse Würfel schneiden, kurz in heissem Olivenöl anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Für die Senfsauce eine kleine Schalotte fein schneiden, kurz in etwas Butter anziehen,
1 bis 2 Teelöffel Senfpulver dazugeben, verrühren und mit ein bisserl Weisswein ablöschen. Die Sauce bis zur Hälfte einköcheln lassen. Dann die Filetwürfeli dazugeben und mit einem «Gutsch» Rahm verfeinern. Fertig ist ein wunderbares zNacht. En Guete! Ach ja, als Dessert gibt es Feigen in Rotwein mit Vanilleglace.