Sonntag, 17. Oktober 2010

Kaninchenrückenfilet an Senfsauce...

... und dazu gibt es herrliche selbst-gemachte «Gnocchi romaine» und natürlich frische Eierschwämmle (die waren im Angebot in der Migros). Da konnte ich nicht widerstehen.

Gestern Abend habe ich den besten Polenta meines Lebens gemacht und zwar mit Vollkorn Polentagries aus Hartmais, angebaut im Tessin. Göttlich sag ich euch, auch wenn ich eine Stunde lang am Rühren war :-)! Den Rest des Polentas habe ich zu einer Wurst geformt und in eine durchsichtige Haushaltfolie eingepackt. Und drum gibt es heute «Gnocchi romaine».

Nun aber zurück zu den Kaninchenfilets: Diese müsst ihr in 2 Zentimeter grosse Würfel schneiden, kurz in heissem Olivenöl anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Für die Senfsauce eine kleine Schalotte fein schneiden, kurz in etwas Butter anziehen,
1 bis 2 Teelöffel Senfpulver dazugeben, verrühren und mit ein bisserl Weisswein ablöschen. Die Sauce bis zur Hälfte einköcheln lassen. Dann die Filetwürfeli dazugeben und mit einem «Gutsch» Rahm verfeinern. Fertig ist ein wunderbares zNacht. En Guete! Ach ja, als Dessert gibt es Feigen in Rotwein mit Vanilleglace.

Gelber Tomatensugo









Meine Tomatenernte war dieses Jahr leider etwas enttäuschend. Obwohl ich 18 Tomatenstöcke gepflanzt habe - und dies gerade mal auf 1,86 Quadratmetern Balkonien - konnte ich nur etwa 300 Tomaten ernten. Heute habe ich dann aus den letzten Gelben feinsten «Tomatensugo» eingemacht. An den Sträuchern hat es noch vereinzelt grüne Tomaten, die natürlich bei dem Wetter nicht mehr so richtig rot werden wollen. Also morgen gehts dann ans abräumen und den Balkon winterfit machen. Ja nu! Nächstes Jahr wirds vielleicht sonniger.

So, und jetzt bereite ich alles für den Znacht vor :-) Bis später!


Donnerstag, 30. September 2010

Ofen-Fleischkäse, Salat und Brot

Morgen habe ich die letzte Prüfung in Kommunikation. Danach wollen wir alle gemeinsam in unserem Stammlokal auf die schöne gemeinsame Zeit anstossen und ein wenig feiern. Das Diplom dürfen wir dann erst am 19. November abholen. Damit der morgige Abend auch ein bisschen lustig wird, mache ich mir heute gemeinsam mit einem Schuelgspännli noch ein paar Gedanken :-)! Ich habe da schon eine Idee, aber die darf ich euch natürlich nicht verraten.

Zum Aushecken passt so ein heisser Fleischkäse aus dem Ofen, mit Salat und frischem Brot bestens. Und natürlich gibts auch einen feinen Roten oder vielleicht ein oder zwei Bierchen dazu.

Mittwoch, 29. September 2010

Spätzle, Hirschschnitzeli und Rotkraut

So meine Lieben

Meine Diplomarbeit zum Thema «Eingemacht&Hausgemacht» ist abgeschlossen. Am Freitag werde ich sie in dreifacher Ausführung an der Schule abgeben. Und, weils so schön war, kriegt der Herr Direktor natürlich ein Probiererli von mir. Und die Dozentin grad auch :-)! Nein, das ist keine Bestechung, das ist einfach liebenswert von mir. Die sollen ruhig testen, was ich Leckeres im Keller auf Lager hab, oder?

So und jetzt freue ich mich riesig auf ein feines Hirschschnitzel, schön angebraten, mit selbstgemachten Spätzle und dazu Rotkraut mit etwas Zimt. Zu glasierten Marroni oder einer Birnenhälfte mit ein bisschen Preiselbeerkonfi (natürlich selbstgemacht) reicht es mir heute leider nicht mehr :-). Denn ich muss unbedingt noch Tomaten von meinem Gärtli einmachen. Die Ernte war dieses Jahr wegen dem schlechten Wetter zwar nicht so hammermässig, aber ein paar Gläser gibts auf jeden Fall.


Mittwoch, 22. September 2010

Bratkügeli

Geht es euch auch so, dass bei Bratkügeli Kindheitserinnerungen aufkommen? Mir zumindest lösen diese weissen Kugeli Freude aus und versetzen mich doch glatt in die guten Jahre - so fast ganz ohne Sorgen, verspielt und neugierig, ohne Falten und mit dem Wissen, alles wird gut. Ich bin mir gar nicht mehr sicher, ob das Rezept mit den selbstgeformten Kügeli von meiner Oma oder meiner Mama stammt. Wie auch immer.

Simi war letzte Woche mit einem Freund in den Bergen und da haben die beiden übers Essen geplaudert. Kollege Markus schwärmte von den Bratkügeli seiner Mutter. Schön, oder? Und schön ist auch, dass Männer ihren Frauen dann daheim erzählen, über was sie sich so mit dem besten Freund in der Natur unterhielten. Ist klar erfuhr auch ich von der Köstlichkeit, die in Vergessenheit geraten ist.

Heute stand ich in der Metzgerei und da lacht mich doch wortwörtlich dieses frische Brät an. Und was gabs heute: Selbstgeformte Bratkügeli mit frischem Peterli, Würze und einem in Milch eingeweichten Semmeli. Die Kügeli glitten ganz langsam in die sämige Weissweinsauce. Tipp: Ihr dürft die Kügeli nicht rühren, sondern müsst sie ganz schön langsam in der Sauce von der einen Seite zur anderen schieben - denn nur so werden sie zu leckeren Kugeli.

Sonntag, 12. September 2010

Pesto - Pasta - herrlich

Was für ein schöner Tag! Was für ein tolles Gefühl, die letzte schriftliche Prüfung hinter mich gebracht zu haben. Meine lieben «Schuelspännli» wissen, was ich meine. Was für ein schönes Gefühl, sich entspannt in der Küche von all den herrlichen und frischen Zutaten inspirieren zu lassen. Meine Tomatenernte ist dieses Jahr einfach genial. Ich habe bereits 3,5 Kilogramm geerntet und da liegt es nahe, dass ich heute herrlichste Tomatensauce eingemacht habe - eben so ein bisserl für die Jahreszeit, wo es diese roten und gelben Prachtsdinger mit dem sonnigen Aroma nicht zu kaufen gibt. Und auch mein Basilikum zeigt sich von der schönsten Seite. Riesengrosse Blätter, mit herzhaftem Aroma. Da hab ich doch auch gleich Pesto eingemacht. Das Leben ist mal wieder schön und ich freu mich auf unseren Znacht: Pasta mit Pestosauce und Luganighe Würstle dazu.

Sonntag, 5. September 2010

Kalbsleberli mit Tessiner Weissweinrisotto

Heute habe ich meine Schwägerin in der Geburtenabteilung in St. Gallen besucht. Meingott ist der kleine Bub - namens Luc - süss. Schön, in regelmässigen Abständen Tanti zu werden. Bin ich nun schon fünf mal und Baby Nummer sechs kommt im November. So was macht mich glücklich - jedes mal wieder aufs Neue.

Zeit, um einen leckeren Schmorbraten zu machen hatte ich nicht. Und mein Liebster leidet noch immer an einer Schnuddernase und einem hartnäckigen Husten, so dass er keine Vorbereitungen in der Küche treffen konnte :-). Darum gabs bei uns halt eben Kalbsleberli mit Weissweinrisotto und Bohnen (von gestern). Und es war einfach köstlich, lecker, formidabel....


Samstag, 4. September 2010

Bohnen mit Speck und Härdöpfeli

Ihr Lieben

Ja, ich weiss, lange wars still an meiner Blogfront. Zu viel um die Ohren, zu viel zu tun, zu viel zu lernen. Das will aber natürlich nicht heissen, dass ich in meiner «wenigen freien Zeit» nicht auch in der Küche experimentiert habe: Gäste eingeladen zu leckeren Gerichten, neue Rezepte ausprobiert und Altbewährtes zubereitet habe. Nur, dann alles auch noch auf den Blog zu stellen - da fehlte mir die Zeit. Doch ich sag euch: Kochen und dann Essen ist für mich einfach immer noch das Genialste... :-)! Man könnte sagen: Stressbewältigung, Freude, Sinnlichkeit, abschalten - fantastisch.

Gestern habe ich von einer lieben Freundin schönste, grüne Buschbohnen - schon gespitzelt - bekommen. Und drum gibt es heute bei uns daheim «Bohnen mit Speck und Härdöpfeli».

Rezept:
1 Zwiebel schälen, klein schneiden und in etwas Anke mit dem Speck am Stück (700g) andünsten. Dann die gespitzelten Bohnen beigeben, mit Wasser bedecken und mit Bohnenkraut und Pfefferkörner würzen. Das Ganze etwa eine halbe Stunde «schnötterlen» lassen. Danach die geschälten, halbierten Härdöpfeli rein drücken (am Besten auf der Seite :-). Nochmals etwa eine halbe Stunde köcheln lassen. Nach Gusto salzen und dann geniessen.

Samstag, 24. Juli 2010

Teufelssauce

Eigentlich wollte ich heute zu meiner Mam nach St. Margrethen. Doch leider fiel der Besuch ins Wasser und manchmal kommt eben alles anders wie geplant. So hab ich mein «Wöhnigli» aufgeräumt, für die Schule gelernt und ein bisschen rum genuscht. Und eingemacht: Nämlich ein Chili-Mango-Püree. Teuflisch scharf. Genial zum Saucen oder Pasta etwas aufzupeppen und natürlich zum Verschenken. Doch eins will noch gesagt sein: Beim Rüsten von Chilis unbedingt Handschuhe anziehen :)

So und jetzt mache ich mir einen vegetarischen, indischen Gemüseeintopf mit Kokosmilch, Kardamom, Ingwer, Knoblauch, Curry, Kreuzkümmel und Kartoffeln. Schönes Wochenende allerseits.


Montag, 5. Juli 2010

Rosa-Lamm, knusprige Kartoffelwürfel und Zuccetti

Meine Lieben

Nein, keine Angst: Ich bin praktisch täglich am Brutzlen oder Kochen. Geniesse es, mich beim Rüsten von frischen Zutaten zu entspannen, Fleischstückchen zu marinieren oder was Neues auszuprobieren und dann natürlich den Tag mit einem feinen Essen ausklingen zu lassen. Denn ich muss zugeben, mein neuer Job ist nicht ohne, und es gibt viel - sehr viel zu tun. Ja, und dann ist da ja noch die Schule. Aber ich will keineswegs jammern. Zu schön ist ein ausgefülltes Leben :-). Jetzt kommt dann gleich mein Liebster und ich habe zwei schöne Lammhüftli im Ofen, dazu knusprige Kartoffelwürfelchen und ein Zuccetti-Gemüse.

Für das Gemüse brauchts zwei schöne Zwiebeln, 3 Knoblauchzehen, 4 kleine Zuccetti und zwei Tomaten. Die Zwiebel fein hacken und zusammen mit dem Knoblauch andünsten. Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und 15 Minuten «schnötterlen» lassen. Mit Kräutersalz, Pfeffer und frischem Oregano (aus dem Balkon-Gärtchen) abschmecken.

Montag, 28. Juni 2010

Gazpacho

Heute war ich mal wieder an einem Fotoshooting. Wie immer kochten und plauderten wir mit einer prominenten Person. Nach dem feinen Essen waren dann doch noch jede Menge Tomaten, Auberginen, Peperoni usw. übrig. Daheim wollte ich zuerst Gemüse auf dem Blech machen... Doch dann kam mir die Idee: Eine «Gazpacho andaluz». 

Zutaten für 4 Personen: 1 Gurke, 4 Koblauchzehen, 2 grosse, geschälte Tomaten, 1-2 Peperoni, 3 EL Olivenöl, 1 EL Essig, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer nach Belieben. Brotcroutons.

Zubereitung: Die Gurke schälen, in kleine Stücke schneiden. Geschälte Tomaten und die Peperoni ebenfalls klein schneiden. Das Olivenöl, den Essig und die Gewürze (inkl. gepressten Knobli) beigeben. Alles mit dem Stabmixer fein pürieren. Je nach der Konsistenz des Breis könnt ihr noch wenig kalte Gemüsebouillon dazugeben. Nach Gusto mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. Wers von euch lieber scharf mag, kann eine fein gehackte halbe (entkernte) Chili daruntermischen. Das Süppchen etwa 1/2 Stunde kaltstellen, so hat sie mehr Geschmack, wie wenn sie eiskalt serviert wird. Für die Garnitur könnt ihr wenige Gurken- Peperoni- und Tomatenstücken und die gerösteten Brotcroutons über die Suppe streuen. Viva Espana!

Tipp: Anstatt Broutcroutons könnt ihr auch Brotscheiben vom Vortag toasten und dazu reichen. 




Montag, 31. Mai 2010

Risotto con Camarones grande

Sorry, ist zwar mal wieder etwas spät, aber heute habe ich für mich ganz alleine Risotto mit marinierten Knobli-Crevetten gemacht. Ein einfaches und leckeres zNacht.

Ihr müsst die Crevetten in gepresstem Knobli mit Gewürzen eurer Wahl und etwas Olivenöl würzen und stehen lassen, bis der Risotto fertig ist. Dann die Camarones drunter mischen und nochmals ganz kurz aufkochen. Wer mag mit ein bisschen frischem Koriander abschmecken.

Ein Nachtessen für Singles, oder eben solche, die ganz alleine daheim sind.

Sonntag, 30. Mai 2010

Kalbsgeschnetzeltes «Rhabarbara»

Tja, lange ists her, seit ich online war. Doch eben, an den warmen Tagen, da war auch ich bei Freunden eingeladen - zum Brätlen, Grillieren und Plaudern auf Balkonen, Terrassen oder in Gärten.

Heute bei diesem miesen Wetter ist jedoch mal wieder was aus der Pfanne angesagt: Kalbsgeschnetzeltes mit in 2 cm geschnittenen frischen Rhabarbern und blättrig geschnittenen Champignons an einer Rose-Sauce (der Weisswein ist mir leider ausgegangen). Dazu frische Nüdeli. Die Rhabarberstängel habe ich von meiner Nachbarin aus ihrem Garten bekommen. Da gibt es natürlich heute als Dessert auch noch einen «Rhabarbereflade».

Ich habe eigentlich noch nie mit Rhabarber eine Sauce zu Fleisch gemacht, doch irgendwie denk ich, das kommt schon gut. Manchmal muss man in der Küche auch ein «bisserl» experimentieren. Aber ein Tipp, es braucht in der Sauce unbedingt ein bis zwei Würfelzucker, um die Säure etwas zu verdrängen :-)!

Wünsch euch einen feinen Abend. Eventuell sogar beim Tatort gucken!
Eure Sonja


Sonntag, 16. Mai 2010

Prinzessinnenkutschenkuchen

Gestern hatte die Kleine von meiner Schwester Geburtstag. Natürlich wollte auch sie einen speziellen Kuchen - so wie ihr Bruder - vom Tanti. Also hab ich auch für Liara einen etwas anderen Kuchen gebacken: Eine Prinzessinnenkutsche. Die Smarties, der rosarote Zuckerguss und das Goldkrönchen aus Blattgold waren für sie das Grösste. Für kleine Mädchen muss es eben einfach bunt, glitzernd und süss sein, dann sind sie glücklich. Schön!

Donnerstag, 13. Mai 2010

Pastinaken-Püree und Hackbraten

Bei uns auf der Redaktion sprach meine Chefin von Pastinaken und so speziellem Gemüse. Da hab ich mir gedacht, warum nicht mal einen Stocki aus diesem unbekanntem Gemüse ausprobieren. «Pastinakenstocki»... «Formidabel» sag ich da nur. Das Mus schmeckt leicht süsslich und liegt so gar nicht auf :-)! Nein ehrlich, es schmeckt einfach herrlich zu einem währschaften Hackbraten. Die Zubereitung ist genau wie beim Stocki, nur gebe ich zu den Pastinaken (gibt es übrigens in der Migros) noch eine Kartoffel dazu :-). Wenn ihr genaue Rezeptangaben wünscht, so lasst es mich wissen.

Sonntag, 9. Mai 2010

mediterran

Ein Tag für die eigene Mama, ein Tag für alle Mamis, ein Tag zu Ehren für das starke Geschlecht. Ihr wisst schon, wie ich das meine: Denn es können eben nur Frauen Kinder bekommen. Und in den meisten Fällen sind auch die Mamas, die, welche sich 24 Stunden um den Nachwuchs kümmern.

Meine Geschwister und ich haben mit unserer Mama einen herrlichen Tag verbracht, sie ein bisschen verwöhnt, ihr einmal mehr gezeigt, dass wir sie lieben. (Wir drei machen das natürlich nicht nur am Muttertag, sondern auch unterm Jahr :-)!)

Da wir am Mittag viel und gut gegessen haben, habe ich mich für einen leichten mediterranen Znacht für meinen Liebsten und mich entschieden. Mediterranes Gemüse wie die kleinen italienischen Artischocken, mit getrockneten eingelegten Tomaten, grob geschnittenen Zwiebeln, Königinnen-Kartoffeln und vielen frischen Kräutern, grünen kleingeschnittenen Oliven – alles gemischt. Das Ganze auf ein Blech und dann rein in den Ofen bei 200 Grad. Nach 20 Minuten dann das Lammrack – gewürzt mit Pesto Rosso, Knobli, scharfem Senf, Kräutersalz, Pfeffer, fein geschnittenem frischen Basilikum ebenfalls rein ins Backrohr. Mit dem Fleischthermometer kontrollieren und bei etwa 68 Grad Fleischinnentemperatur rausnehmen. Leicht, köstlich und so gesund.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Saucisson auf Rahmlauch-Kartoffeln

Bei mir zu Hause ist die Heizung ausgestiegen, ich friere, es ist eiskalt. Da gibts nur eins: Saucisson auf Lauch-Rahm Kartoffeln. Ihr müsst dafür den Lauch längs halbieren und in grosse Stücke schneiden, dann waschen. Die geschälten Kartoffeln ebenfalls in Würfel schneiden. Zwei Zwiebeln hacken, andünsten. Härdöpfeli und Lauch dazugeben und mit Weisswein und Bouillon ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und je nach Gusto ein «bisserl» Kümmel würzen. Die Saucisson auf das Lauch-Kartoffelgemüse legen und etwa 30 Minuten zugedeckt, leise schnötterlen lassen. Dann die Würste rausnehmen und mit einem Zahnstocher fein einstechen, so dass das überschüssige Fett austritt. Aber Achtung, das kann ziemlich spritzen. Zieht dann etwas Vollrahm unter das Lauch-Gemüse und schneidet die Saucisson in dicke Scheiben. Mit rassigem Senf servieren.



Mittwoch, 5. Mai 2010

bzw. bäckt Geburikuchen

Gestern war mein erster Arbeitstag. Und gestern hatte auch mein Gottibueb Geburtstag. Vier Jahre wurde der schatzige Knirps. Natürlich musste ich mir da etwas Besonderes einfallen lassen. Also habe ich ihm einen VW (Volkswagen) in Kuchenform gebacken und mit Zuckerguss, Marshmallows, Smarties, M&Ms und Kerzli verziert und geschmückt. Schon herzig, wie kleine Buben und natürlich auch Mädels Freude an Zuckergebäck haben. Da braucht es nicht mal «unnützes» Spielzeugs. Das Schwesterlein von meinem Gottibübel wird nächsten Samstag zwei Jahre jung. Da backe ich dann eine Prinzessinnen-Kutsche und verziere sie mit Zuckerblumen und ein bisschen Blattgold :-), so wie es Mädchen lieben.

PS: Alle, die es interessiert mein erster - und auch mein zweiter - Arbeitstag war fein, schön, so als wäre ich schon EWIGS dabei.

Sonntag, 2. Mai 2010

Gordon rosso-verde

Aus dem Kalbsbäggli habe ich gestern «Gordon rosso-verde» gemacht. Jetzt fragt ihr euch bestimmt, was ist denn das um Himmels Willen? Ich erkläre es euch gerne.
Simi hat zwei Plätzli doppelt aufgeschnitten und diese hauchdünn geklopft. Für die Füllung habe ich Kräuterfrischkäse, kleingeschnittenen Knoblauch (viel), frischen Basilikum, etwas grüne Olivenpaste und rote, kleingehackte, eingelegte Tomaten vermischt. Die Schnitzel mit Salz und Pfeffer gewürzt, mit Schwarzwälder Schinken belegt und mit der Masse bestrichen. In Mehl gestaubt, in Ei getunkt und mit selbstgemachten Bröseln paniert. In reichlich Butter herausgebraten und genossen. Es war wirklich absolut himmlisch dieses Gordon rosso-verde.

Samstag, 1. Mai 2010

Kalbsbäggli

Gestern hatte ich Schule und aus diesem Grund nix «gepostet». Die Läden sind nämlich zu, wenn ich aus dem Unterricht komme. So musste ich meinen Liebsten damit beauftragen, einkaufen zu gehen und... nun die Überraschung.

Simi bringt heute Kalbsbäggli mit. Ob ich dieses Bäggli nun in einem Burgunder oder Merlot schmoren lassen soll, ich weiss es noch nicht? Oder soll ich es doch mit Kräutern im Rohr schön goldbraun braten... ? Vielleicht mach ich daraus einfach feine Schnitzeli oder eventuell doch ein rassiges Curry-Geschnetzeltes? Ich muss dieses «Kalbsbäggli» zuerst sehen, bevor ich mich entscheiden kann. Aber ich melde mich bei euch, was ich schlussendlich daraus gezaubert habe :-)! Bis später.